Dienstag, 14. Juli, 20 Uhr

 

 

 
 

Schwungvoll und frisch

Torsten Goods und Band

   

Er ist 29 Jahre jung, hat 4 Alben in der Tasche, absolviert Auftritte in ganz Europa, Asien und den USA, nachdem er als einziger Europäer die Finalrunde der "Thelonious Monk Jazz Guitar Competition" in Washington erreicht hat, und eine Nominierung für den 'Preis der deutschen Schall-plattenkritik' gibt’s obendrein! Der Nürnberger Torsten Goods zählt zu den talentiertesten europäischen Jazzgitarristen/Vokalisten und sorgt mit seiner Spielfreude für Begeisterungsstürme. Sein Spiel erinnert an die lässig-eleganten Grooves eines George Benson und überzeugt durch eine für sein Alter beeindruckende Virtuosität. Die internationale Kritik feiert Torsten Goods bereits euphorisch als 'emerging new force in the jazz scene'; und die FAZ bezeichnet ihn als "ein Phänomen, denn einen Vertreter dieses Entertainer-Typs gab’s bei uns noch nicht. Selbst sein Vorbild George Benson hat sich bei der Verbindung von Gitarren-solo und Scatgesang nicht in solche Höhen schwieriger Phrasierung gewagt …" Und Der Spiegel freut sich erwartungsvoll: "Bekommt Deutschland seinen eigenen Jamie Cullum?" In diesem Konzert erleben wir ihn mit seinem neu formierten Sextett, besetzt mit erstklassigen deutschen Jazzern wie dem Saxophonisten Lutz Häffner und dem Pianisten Jan Miserre. VS swingt wieder!

www.torstengoods.de

 
   

Swingendes Revival der Salsa-Tradition

Spanish Harlem Orchestra

 

Mit ihrer Erstlings-CD „Un Gran Dia En El Barrio“ sind Oscar Hernandez und sein Spanish Harlem Orchestra vor fünf Jahren angetreten, die große Salsa-Tradition ihrer Heimatstadt New York zu neuem Leben zu erwecken ('There is a rose in Spanish Harlem' wusste der Soul Crooner Ben E. King schon den 70er-Jahren). Genau wie dem Buena Vista Social Club aus Kuba geht es den Musikern um ein Revival klassischer Rhyth-men in zeitgemäßem Sound. Mit ihrem aktuellen Album "United We Swing" zollen sie vor allem dem Erbe des legendären Palladium Ball-room in Manhattan Tribut, der in seiner Blütezeit die musikalische Heimat der Big Bands von Tito Puente, Machito, Tito Rodriguez oder Perez Prado und Austragungsort unzähliger Tanzwettbewerbe war. Der Sound mit messerscharfen Bläsersätzen, treibenden Conga-Rhythmen und perlenden Piano-Melodien zieht sich durch ihre Musik – ein mitreißender Mix unterschiedlichster Formen von Rumba, Son und Mambo über Ein-flüsse von Rhythm & Blues und Jazz bis hin zu Funk und Soul. Diese ganz spezielle Verbindung wurde seither mit zahlreichen Preisen und zwei Grammys belohnt. Auf weltweiten Tourneen wurde das Spanish Harlem Orchestra (benannt nach dem Stadtteil, in dem die meisten der 13 Orchestermitglieder leben und den sie selbst 'El Barrio' nennen) begeistert gefeiert. Zu Recht, denn die Musiker swingen sich höchst engagiert durch die alten Salsa-Traditionen, ohne dass ihnen die Frische des 21. Jahrhunderts abhanden gekommen ist. Die ideale Musik für einen warmen Sommerabend!

www.spanishharlemorchestra.net

 
 
   
Mittwoch, 15. Juli, 20 Uhr

Das neue Quartett

Jan Garbarek Group

   
   
   

Keiner spielt Saxophon so wie Jan Garbarek. Sein Ton ist zu einem unverwechselbaren Markenzeichen geworden, und seine Musik hat schon lange die Grenzen des Jazz überschritten. Darum sind die CDs des Norwegers gleichzeitig in den Jazz-, Klassik- und Pop-Charts zu finden. In seinen Kompositionen und Improvisationen ist Garbarek Meister einer an Melodien reichen Musik, die direkt die Seele berührt. Garbareks Konzerte entwickeln sich höchst organisch in weiten Spannungsbögen – die Klangräume reichen von absoluter Stille bis hin zu expressiven Ausbrüchen. Diese Musik klingt einfach und
komplex zugleich, ist hymnisch und karg, intensiv statt sentimental. In seinem neuen Quartett, mit dem er zum ersten Mal auf Tour geht, wird er von seinem langjährigen Wegbegleiter an den Keyboards, Rainer Brüninghaus, dem brasilianischen E-Bassisten Yuri Daniel und dem kubanischen Drummer Julio Barreto unterstützt. Die Gefährten, allesamt Meister ihres Fachs, sind gleichzeitig Garanten dafür, dass die gemeinsame Reise zu magischen Momenten zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis führt.

www.jazzecho.de/jangarbarek

   
 
   
Donnerstag, 16. Juli, 20 Uhr

Ein Konzert wie eine Wundertütez

Mannem Soul

Rolf Stahlhofen und Freunde

mit Max Mutzke, Marta Jandová, Nosliw,
Cosmo Klein, Dany Fresh, Jason Wright u. a.

 

 
 
 

Rolf Stahlhofen ist Hitproduzent ("Große Mädchen weinen nicht"), Soulkraftwerk und Entertainer mit unverkennbarer Stimme. Er ist Gründungsmitglied der "Söhne Mann-heims" und zusammen mit Xavier Naidoo deren einstiger Frontmann. Immer wieder stellt er unter dem Namen "Mannem Soul" exklusive Allstars-Formationen auf die Bühne. Dazu lädt er hochklassige Kollegen ein, um einzigartige Konzertereignisse zu zelebrieren, über die man noch lange spricht. So begeisterten sie beispielsweise
15.000 Menschen bei der Eröffnung der SAP-Arena in Mannheim oder gar 30.000 Menschen bei der 200-Jahre-Feier in Mühlheim/Ruhr – und so wird es in diesem Jahr auch bei VS swingt sein.
Mit dabei sind unter anderen Max Mutzke (neueste Hit-Single "Marie"), "Die Happy"-Frontfrau Marta Jandová und Reggae-King Nosliw. Jason Wright stellt für dieses Konzert eine Begleitband mit 12 Musikern zusammen, die sonst bei Xavier Naidoo,
den Söhnen Mannheims, Sasha, Roachford, Joy Denalane und anderen spielen. Ein Deutschpop-Ereignis, wie man es wahrscheinlich nur einmal erleben kann. Und das
für Überraschungen gut ist: Denn noch weitere große Namen der Szene könnten
dazustoßen!


www.stahlhofen.com

 

 

 
 
 
 
Freitag, 17. Juli, 20 Uhr

Erfrischend anders

Rusconi

Neue Wege entstehen, wo Jugend und Können zusammentreffen. Diese Verbindung wird in der aktuellen Jazzszene immer häufiger mit Rusconi assoziiert. Die drei jungen Schweizer Musiker überzeugen selbst alteingesessene Jazz-Konservativisten. Jeder beherrscht sein Instrument perfekt, aber erst in der Kombination entsteht jener eindringliche, herrliche Jazz, verbunden mit einer Spannkraft, die dieses Trio auszeichnet. Die Musik ist harmonisch und warm, Zerrissenheit und Verträumtheit wechseln sich im überwiegend natürlich gehaltenen Sound ab. Pianist Stefan Rusconi ist kein Blender, kein virtuoser Schnell-finger – mit den Tönen geht der Züricher sehr sorgfältig um. An dem seit 2001 bestehenden Trio (neben Rusconi spielen Fabian Gisler, Bass und Claudio Strüby, Schlagzeug), das in Montreux bereits den 'Chrysler-Award' gewonnen hat und von Sony Music unter Vertrag genommen wurde, wird künftig wohl kein Weg mehr vorbeiführen. Diese Musik bleibt im Gedächtnis und verleitet stets aufs Neue zum Hören.


www.rusconi-music.com

 

Begeisterte bereits 2007 bei "VS swingt"
In concert

Till Brönner und Band

Auf einer Erfolgswelle sondergleichen surft derzeit Deutschlands Vor-zeigejazzer Till Brönner. Dem singenden Trompeter gelang mit seinem im September 2008 veröffentlichten Brasil-Album "Rio" das einzigartige Kunststück, sich in den Top 10 der deutschen Popalbum-Charts zu platzieren. Danach waren auf seiner letztjährigen Deutschland-Tournee alle neun Konzerte nahezu ausverkauft. Für einen Jazzmusiker, zumal einen deutschen, ist dies alles andere als selbstverständlich. Auch bei "VS swingt" wird man ihn mit seiner Band – Pianist Daniel Karlsson, Gitarrist Johan Leijonhufvud, Bassist Dieter Ilg, Schlagzeuger Wolfgang Haffner und Perkussionist Roland Peil – natürlich mit etlichen Stücken aus dem Repertoire von "Rio" erleben. Ganz sicher wird Till Brönner das Publikum aber auch mit den mitreißenden Adaptionen großer Jazz-Klassiker begeistern.


www.tillbroenner.com

   

         
Samstag, 18. Juli, ab 11 Uhr

Osianderplatz, Villingen

Jazz Culinaire

Kulinarische Köstlichkeiten und tolle Musik: Auch dieses Jahr sind die Chefs der Romäus-Chuchi Villingen gemeinsam mit ihren Kollegen von der Swano-Chuchi Schwenningen aktiv im Einsatz, begleitet von den heißen Rhythmen zweier Bands. Lassen Sie sich überraschen!
20 Uhr

100 Jahre Benny Goodman

Ken Peplowski’s Memorial Orchestra

Mitte der 30er-Jahre krönte die amerikanische Presse Benny Goodman zum 'King of Swing'- ein Ehrentitel, der ihn zeit seines Lebens begleitete. Goodman machte den Jazz in den USA salonfähig: 1938 wurde ihm die Ehre zuteil, als Erster mit seinem Orchester ein Jazzkonzert in der New Yorker 'Carnegie Hall' geben zu dürfen. Am 30. Mai dieses Jahres wäre Benny Goodman 100 Jahre alt geworden. Das Abschlusskon-zert von "VS swingt" ist deshalb dem unvergessenen Klarinettisten und Bandleader gewidmet, für das extra ein international besetztes Orchester gebildet wurde. Darunter befinden sich mehrere Stars der Swing-Szene, die zum Teil noch mit Benny Goodman auf der Bühne standen, so etwa Trompeten-As Randy Sandke, Schlagzeuger Butch Miles (zuletzt bei Count Basie), Derek Smith am Klavier und Lynn Roberts, die 10 Jahre lang die Sängerin der Goodman-Band war (die amerikanische Presse bezeichnete sie als "Super Songbird of all time"). Leiter und Haupt-Solist unserer Memorial-Big-Band ist Ken Peplowski, die unbestrittene Nr. 1 unter den derzeitigen Jazzklarinettisten. Auch er war noch Mitglied im letzten Goodman-Orchester. Bei "VS swingt" erklingen Benny Goodmans unvergessene Arrange-ments wie Let’s Dance, Loch Lomond, Stealin’ Apples, Sing Sing und viele andere Hits aus dem großen Band-Repertoire. Swingender Jazz in Vollendung!


www.kenpeplowski.com

 

   
Nightsession: Olaf Polziehn Trio mit Davide Petrocca